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Yogasūcī (योगसूची)

Kursbuchung, Karten und Check-in für ein Yogastudio mit mehreren Standorten — ohne Server, ohne Konto, ohne monatliche Gebühr.

Es gibt keinen zentralen Rechner, auf dem eure Daten liegen. Sie liegen auf euren Geräten: auf dem iPad an der Rezeption, auf dem Telefon der Kollegin am zweiten Standort, auf den Telefonen eurer Schüler. Wenn zwei dieser Geräte sich begegnen, gleichen sie sich ab.

Das ist der Unterschied Ihr braucht keine Internetverbindung, um jemanden einzuchecken. Ihr braucht kein Konto, um zu buchen. Und niemand außerhalb eures Studios kann eure Kurslisten lesen — es gibt keine Stelle, an der sie zusammenlaufen.

Was das im Alltag heißt

Es funktioniert, wenn das Internet ausfällt. Der Check-in braucht nur, dass das Telefon des Schülers und euer Gerät im selben Raum sind.

Es gibt niemanden, den man anrufen kann. Kein Anbieter, der euer Passwort zurücksetzt oder ein verlorenes Konto wiederherstellt. Deshalb steht in diesem Handbuch mehrfach etwas zu Zweitgeräten und Sicherungen — das ist nicht Kleingedrucktes, sondern der Preis dafür, dass niemand mitliest.

Manches merkt ihr erst später. Wenn zwei Theken zur selben Zeit ohne Verbindung arbeiten, kann eine Karte einmal doppelt entwertet werden. Die App verhindert das nicht — sie zeigt es, sobald die Geräte sich wieder begegnen, mit beiden Belegen. Mehr dazu unter Was die App nicht kann.

Die Startseite

Woher der Name kommt

Yogasūcī ist Sanskrit, geschrieben योगसूची — zusammengesetzt aus yoga und sūcī.

सूची (sūcī) heißt zunächst Nadel, und daraus abgeleitet Liste, Verzeichnis, Index. Im heutigen Hindi ist सूची schlicht die Liste. Genau das ist diese App: ein Verzeichnis von Kursen, Karten und Besuchen — kein Konto, kein Portal, sondern ein geführtes Register.

Die Doppelbedeutung passt besser, als sie es müsste. Eine Nadel zeigt auf etwas; eine Karte in dieser App zeigt auf jeden einzelnen Eintrag, aus dem ihr Guthaben gerechnet wird. Nichts ist gespeichert, alles ist nachgezählt.

Die Striche über ū und ī sind keine Verzierung: Sie markieren lange Vokale in der üblichen wissenschaftlichen Umschrift (IAST). Gesprochen etwa Yoga-ßuutschii.

In technischen Namen — Hostnamen, Verzeichnisse, Paketnamen — steht schlicht yogasuci, ohne Striche und ohne Devanagari. Nicht aus Bequemlichkeit: Ein Name, der in einer URL oder auf einer Kommandozeile diakritische Zeichen trägt, wird irgendwo falsch kodiert, und das an einer Stelle, an der niemand es sofort merkt.

Was ihr seht, hängt vom Gerät ab

Es ist eine App, keine zwei. Ein Studio-Gerät zeigt zusätzlich Kasse, Check-in, Studio und Abgleich — ein Schülergerät nicht, weil diese Schirme dort nichts täten.

Ein Schülergerät sieht vier Punkte weniger

Getrennt sind also die Schirme, nicht die Apps: Die Inhaberin bucht selbst Stunden, und ihre eigenen Buchungen stehen neben den eingehenden auf einem Schirm. Zwei getrennte Anwendungen würden sie zwingen, für zwei Dinge in derselben Minute zu wechseln.

Wo anfangen

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Schüler mit einem TelefonErste Schritte

Wer wissen will, was technisch dahintersteckt, findet das im Repository — dieses Handbuch kommt ohne aus.