Was die App nicht kann
Ehrlicher als es zu verschweigen. Nichts davon ist ein Fehler, der noch behoben wird — es sind die Kehrseiten davon, ohne Server zu arbeiten.
Doppelte Entwertung ist erkennbar, nicht verhinderbar
Zwei Theken ohne Verbindung können dieselbe Stunde entwerten. Ohne einen zentralen Rechner, der beide fragt, geht das nicht anders.
Was die App stattdessen tut: Sie zeigt den Widerspruch, sobald die Einträge zusammenkommen, mit beiden Belegen. Das Guthaben wird dabei genau einmal belastet — ein Widerspruch verschenkt nie eine Stunde und kostet nie zwei.
Der Schaden pro Vorfall ist eine Yogastunde. Dafür gibt es keinen Server.
Wer eine Adresse kennt, kann mitlesen
Die zugrunde liegende Datenbank kennt Schreibrechte, aber keine Leserechte. Wer die Adresse einer Datenbank kennt und ein Gerät erreicht, das sie hat, kann sie vollständig lesen.
Praktisch heißt das: Eure Kartenkonten liegen bei euch und auf den Geräten eures Studios, und keine dieser Adressen wird verteilt. Aber es ist eine Frage der Verteilung, nicht eine erzwungene Schranke.
Vollständig aufgeschlüsselt in der Datenschutz-Analyse.
Auf dem Gerät ist nichts verschlüsselt
Wer ein entsperrtes Studio-Gerät in die Hand bekommt, liest alles, was darauf ist. Kein Passkey nötig.
Für das iPad an der Rezeption ist das der realistischste Weg, an Daten zu kommen — nicht das Netzwerk. Sperrbildschirm und Geräteverschlüsselung sind hier wichtiger als alles, was die App tun könnte.
Manche Verbindungen kommen über die Ferne nicht zustande
Manche Internetanschlüsse lassen zwei Geräte nicht direkt zueinander. Es gäbe Hilfsserver dafür; die App benutzt bewusst keine, weil sie den Datenverkehr sähen. Im Studio, im selben Netz, tritt der Fall nicht auf.
Der Verbindungsbildschirm sagt vorher, was dieser Anschluss zulässt — aber auch das nur als Voraussetzung. Dass eine Adressfamilie nutzbar ist, heißt nicht, dass sich diese zwei Geräte finden.
Kein Löschen im eigentlichen Sinn
Einträge werden angehängt, nie überschrieben — daher stimmen die Zahlen. Eine Karte kann storniert werden, aber ihre Geschichte bleibt lesbar.
Für eine Löschanfrage nach DSGVO gibt es damit noch kein fertiges Verfahren. Das ist offen und im Repository als offen vermerkt.
Es gibt niemanden, der euch aushilft
Kein Anbieter, kein Passwort-Zurücksetzen, keine Wiederherstellung. Deshalb:
- ein Zweitgerät im Studio, von Anfang an
- regelmäßig exportieren
- Passkeys dort aufbewahren, wo sie mitsynchronisiert werden